Blutzuckerbelastungstest

Die sogenannte Gestationsdiabetes oder Schwangerschaftsdiabetes kann gesundheitliche Risiken für das Kind, aber auch für die Mutter bergen. Wir empfehlen einen Blutzuckerbelastungstest in der Schwangerschaft, gerade weil Schwangere meist selbst nichts von einem erhöhten Blutzucker bemerken.

Welche Folgen hat Schwangerschaftsdiabetes?

Bei jeder 10. Schwangeren steigt der Blutzuckerspiegel in den letzten vier Monaten vor der Geburt leicht an. Ursache hierfür ist die hormonelle Umstellung des Körpers. Diese Stoffwechselstörung kann einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben. Erhöhte mütterliche Blutzuckerwerte können die Organreifung verlangsamen und öfter zu kindlichen Geburtsproblemen (zu hohes kindliches Gewicht, erschwerte Geburt, Anpassungsstörungen nach der Geburt, Unterzuckerung) führen.

Welche Risiken bestehen für Mutter und Kind?

Ein unbehandelter Schwangerschaftsdiabetes legt häufig auch den Grundstein für Übergewicht und Zuckerstoffwechselstörungen im Kindes- und Jugendalter. Direkt nach der Entbindung normalisiert sich der mütterliche Stoffwechsel fast immer. Das Risiko in den folgenden Jahren selber einen Diabetes zu entwickeln, ist nach Gestationsdiabetes erhöht.

Wann und wie wird der Zuckerbelastungstest durchgeführt?

Alle Schwangeren sollten in der 24. – 28. Schwangerschaftswoche mit einem Zuckerbelastungstest (OGTT) untersucht werden. Der Test beinhaltet die Blutzuckermessung nüchtern, sowie ein und zwei Stunden nach Trinken von 75 g Glucoselösung. Die Behandlung des Gestationsdiabetes besteht meistens in einer Ernährungsumstellung und diätetischen Maßnahmen. 15% der Patientinnen benötigen zusätzlich Insulin.

Sprechen Sie uns in der Praxis auf den Zuckerbelastungstest an. Wir informieren Sie gerne.

© Dr. Dorothee Higgins | Frauenärztin in Alfter bei Bonn
 Chateauneufstr. 5   53347 Alfter   Telefon 0228/641031

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